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DEKL - Informationen zur Geschichte des Kirchenbaus

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Geschichte des Kirchenbaus
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Verehrte Leserinnen und Besucher unserer Homepage,
am 4. November 1934 sagte Generalsuperintendent i.R. D. Gennrich (der Vater des damaligen Pfarrer Paul-Wilhelm Gennrich) in seiner Weiherede zur Einweihung des Kirchenbaus der DEKL:

"Gäste und Fremdlinge" - das wart Ihr, liebe Gemeinde, bisher, so oft Ihr Euch zu Euren Gottesdiensten und Andachten versammeltet - gerne willkommen geheissen und freundlich aufgenommen in den Räumen, von denen wir eben mit herzlichen Dankesworten Abschied genommen haben, aber eben doch "Gäste und Fremdlinge".

Es war nicht Euer eigenes Haus, in dem Ihr zusammen kamt, es waren nicht Räume, ausschließlich zu gottesdienstlicher Feier bestimmt, die Euch aufnahmen. Nun dürft Ihr sprechen mit dem Psalmisten: " Der Vogel hat ein Haus gefunden, und die Schwalbe ein Nest: Deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott!" Und Eure Herzen schlagen höher in Freude und Dank gegen Gott, der Euch diesen so lang ersehnten Tag hat erleben lassen, in Dank gegen alle, die mitgearbeitet haben daran, dass dieser Bau hier hat errichtet werden können, der nun den Mittelpunkt Eures Gemeindelebens bilden soll und dazu mithelfen, dass die Gemeinde das wird, was sie sein soll, wenn sie in Wahrheit eine Christengemeinde sein will: "eine Behausung Gottes im Geist."

Mit den folgenden Zeilen wollen wir Ihnen als Leser/in Ausschnitte, Zitate und Wissenswertes aus der damaligen Zeit der Einweihung geben. Kleine historische Erinnerungen sollen einen Einblick in die damalige Zeit vermitteln und die Brücke zur heutigen Zeit, 70 Jahre später, schlagen.

Viel Freude beim Lesen und beim Eintauchen in die alte Zeit.
Ihr Pastor Stefan Welz

Aus dem Boten Dezember 1934 (damals: Deutsches Evangelisches Kirchenblatt für
Spanien u. Portugal, Dezember 1934, Heft 3. Jg. 7):

"Unter den frischen, hellen Stimmen eines Kinderchores wurden die Täuflinge: Ursula Zum Hingste, Günther und Hans-Walter Leucht zu dem neuen Taufstein gebracht. Ein schlichter, kantiger Stein, den eine kostbare silberne Taufschale mit breitem Bernsteinrand - dem Gold der Ostsee - ziert (ein Geschenk des Gustav-Adolf-Frauenvereins zu Königsberg). Herr Generalsuperintendent i.R. Prof. D. Gennrich selbst vollzog die feierliche Handlung; denn dadurch, dass die Taufe von dem Vertreter der Heimatkirche gehalten wurde, sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass die Kinder nicht nur in die Lissaboner Gemeinde, sondern zugleich auch in die große Gemeinschaft der ganzen Deutschen Evangelischen Kirche aufgenommen wurden. Die Gemeinde nahm vollzählig, wie es wohl selten der Fall ist, an der Feier teil, ja sogar der ältere Täufling schien so bei der Sache, dass er auf die Tauffragen mit einem recht selbstbewußt klingenden "Ja" antwortete."

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