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DEKL - Kirchengemeinde: Austausch Religion und Kultur
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3. Austausch mit Religion und Kultur des Gastlandes Die DEKL ist offen gegenüber dem portugiesischen Gastland und entwickelt kontinuierlich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit portugiesischen Mitbürgern (zweisprachige Gottesdienste, seelsorgerliche Begleitung deutsch-portugiesischer Ehepartner, Einladung zu besonderen Veranstaltungen und Jubiläen etc.) Über kulturelles Leben in Portugal wird informiert, z.T. Exkursionen und Besuche im Kulturbereich organisiert (Fahrten zu Orten portugiesischer Geschichte u.v.m.), z.T. in Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen Katholischen Schwestergemeinde und anderen Institutionen (studiosus-Reisegruppen). Die Kasualien (Taufen, Trauungen und Bestattungen) finden in der Regel im portugiesischen Kontext statt, sie werden zweisprachig gehalten und eröffnen weitere Kontakte, Gespräche und seelsorgerliche Begleitung weit über den Einzelfall hinaus. So kommen portugiesische Familien zu uns, weil deren Großeltern einst aus Deutschland einwanderten, sie selbst sind längst in der portugiesischer Kultur, Sprache und Lebenswelt zuhause. Die DEKL ist eine wesentliche Körperschaft im Ausland, über die kulturelle Traditionen und Entwicklungen des Heimatlandes transportiert und dem Gastland wie den Auslandsdeutschen transparent gemacht werden. Geschwisterlich sind wir mit der Portugiesischen Evangelischen Kirche (IEPP), mit der Anglican Church in the Greater Lisbon Area sowie mit den Deutschsprachigen Katholischen Kirchengemeinden in Lissabon und Porto verbunden. Weitere Kontakte zu Evangelischen Kirchen in Portugal (Methodisten, Baptisten etc.) wie zur Katholischen Kirche in Portugal bestehen und werden gepflegt (besonders Porto)... Am Algarve wird über die Tourismusseelsorge der EKD ein Sommerpfarrer entsandt, der über die Dauer eines halben Jahres von Mai bis Oktober deutsche Urlauber und Gäste betreut und zugleich den Residenten zusammen mit vielen ehrenamtlichen Gemeindegliedern eine geistliche wie sprachlich-kulturelle Heimat bietet. Zu dieser Arbeit gehört die Gefangenenseelsorge an deutschen Inhaftierten, die Notfallhilfe wie der Kontakt zur portugiesischen Nachbarschaft (portugiesische Kath. Gemeinde vor Ort). Auf Madeira versieht eine Theologin in gleicher Weise den Dienst an deutschen Urlaubern und Residenten und gibt durch den dortigen Schwerpunkt in der Öffentlich-keitsarbeit Auskunft über deutsches Gemeinde- und Kulturleben (Rundfunk, Fernsehen, Gastkommentare in port. Zeitungen). |
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